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Patrick Pigneter

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Fanclub

Dez
03

Saisonvorschau

Bald geht es wieder los. Am 20.12 startet der Weltcup im russischen Novouralsk. Wie haben Sie die rodelfreie Zeit erlebt?

Patrick Pigneter: Die rodelfreie Zeit habe ich eigentlich gut erlebt, bereits im Mai habe ich mit dem Konditionstraining begonnen und ich freue mich jetzt, dass es endlich losgeht. Im Sommer haben wir ja nicht die Möglichkeiten mit der Rodel auf Eis zu trainieren, gerade deshalb kann man es fast nicht mehr erwarten bis das erste Mal auf Eis trainiert wird. Im Verhältnis dauert das Sommertraining fast doppelt so lang wie das Wintertraining.

Aber auch außerhalb der trainingsfreien Zeit ist mir nicht langweilig geworden, ich arbeitete halbtags im Betrieb meines Vaters und zu Hause habe ich mir meine eigene Wohnung ausgebaut, die vor rund einer Woche fertig geworden ist.

Wie lief die Vorbereitung? Fit für die kommenden Aufgaben?

Die Vorbereitung verlief sehr gut. Ich konnte gut und verletzungsfrei trainieren. Das Training habe ich im Vergleich zum Vorjahr etwas umgestellt, was mich im Bereich Koordination und Kraft noch stärker gemacht hat. Ich hoffe, dass ich dies auch bei den ersten Rennen umsetzen kann.

Im vergangenen Jahr konnten Sie alles gewinnen, was es zu gewinnen gab. Drei Mal WM-Gold sowie den Gesamtsieg im Weltcup, auch wenn es dort nicht immer rund lief. Sieht man heuer einen ähnlich dominierenden Patrick Pigneter?

Ich hoffe es. Ich bin richtig motiviert und freue mich wenn es dann endlich mit den ersten Wettkämpfen losgeht. Eine spannende Aufgabe wartet heuer auf mich, das erste Mal in meiner Karriere werde ich an einem echten Heimrennen teilnehmen können. Vom 4. bis 5. Jänner findet auf der Seiseralm ein Parallelweltcuprennen statt. Ich freue mich schon jetzt darauf, denn diese Veranstaltung soll ein richtiges Fest werden und auch richtungsweisend für den Naturbahnrodelsport der Zukunft sein.

Wer sind die gefährlichsten Konkurrenten im Kampf um Titel?

Die gefährlichsten Konkurrenten sind sicher die Österreicher mit Kammerlander, Scheikl und Schopf. Erstmals um den Gesamtweltcup mitreden werden auch die Russen mit Talik und Kovsik, die sich in den vergangenen Jahren stark verbessert haben. Nicht zu unterschätzen sind natürlich auch die Teamkollegen aus dem eigenem Lager.

Auch im Doppelsitzer-Bewerb waren Sie gemeinsam mit Florian Clara obenauf. Ihr konntet euch den Titel von den Russen zurückholen. Wer sind hier die großen Konkurrenten?

Bei den Doppelsitzen werden sicher wieder die Russen, die Österreicher und die Polen zu den größten Konkurrenten zählen. Schade ist, dass das Duo Clara Hannes / Gruber Stefan nicht mehr dabei ist. Die beiden sind im letzten Jahr immer stärker geworden und wären heuer sicher tolle Gegner gewesen. Vorerst werden Florian und ich die einzigen Doppelsitzer aus Italien sein. Die Doppel aus dem Trentino und Aosta sind noch nicht ganz so weit, es könnte aber gut sein, dass sie bei den Rennen in Südtirol mit dabei sind.

Wie schätzen Sie die diesjährige Saison der Damen ein? Kann die Siegesserie von Lawrentjewa gebrochen werden?

Lawrentjewa wird auch dieses Jahr die Gejagte sein: es wird sicher schwierig für unsere Mädels, aber langsam wäre es an der Zeit sie zu schlagen.

Anstelle der Weltmeisterschaft findet heuer eine Europameisterschaft statt. Im Februar, noch vor dem Weltcup-Finale, werden in Umhausen die Europameister ermittelt. Die Teilnehmer und Favoriten sind mehr oder weniger die selben wie bei der Weltmeisterschaft. Welchen Stellenwert hat eine EM im Vergleich zur WM im Naturbahnrodeln?

Die EM hat bei uns Naturbahnrodlern einen höheren Stellenwert wie vielleicht in anderen Sportarten. Unser Höhepunkt sind selbstverständlich die Weltmeisterschaften; aber danach kommt sicher die EM, was auch damit zu tun hat, dass wir nicht an einer Olympiade teilnehmen können.

Danke für das Gespräch und eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison.

Interview: Michael Anders 

Apr
29

Unterwegs mit neuem Scott Bike

Seit dem letzten Wettkampf ist mittlerweile schon wieder einige Zeit vergangen und somit wird es auch langsam Zeit wieder mit dem Aufbautraining für kommende Saison zu beginnen! Mit dem neuem Scott Foil 20 was ich vom „Sporthaus Fill“ aus Kastelruth für diesem Sommer zu Verfügung gestellt bekomme, fällt es mir sicher leicht mich gut für die kommende Saison vorzubereiten!

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Patrick

Apr
21

4. Platz bei Südtiroler Sportlerwahl

Nach dem 2. Platz im Letzen Jahr, erreichte ich heuer wieder einen tollen 4. Platz bei der Südtiroler Sportlerwahl! Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Wählern und Wählerinnen für die 3.138 Stimmen bedanken! Ich schaffte es heuer zum 4. Mal ins Finale der besten 6, was für mich und aber auch für meine Sportart eine große Anerkennung ist. Man sieht die Leute in Südtirol begeistern sich für den Naturbahnrodelsport was mir persönlich sehr viel Motivation für die Zukunft gibt! Gratulation gilt auch allen anderen Sportler wie den beiden Sieger Dominik Paris und Carolina Kostner!

Schöne Grüße

Patrick

Mär
15

Zu Gast in Schweden

Auf Einladung des schwedischen Rodelverbandes bin ich letzte woche mit einigen Teamkollegen nach Schweden gereist! Ziel war es Werbung für den Naturbahnrodelsport zu machen! Mit vier Rennen in vier verschiedenen Skigebieten (Bydalen, Gräftavallen, Persasen und Vargen) wollte man der Bevölkerung den Naturbahnrodelsport näherbringen. Man ist sehr bemüht den Naturbahnrodelsport aufzubauen, noch in diesem Sommer sollte in Umea eine neue Rodelbahn auf internationalen Standart gebaut werden!

Lg Patrick